Eigenmarke: Wer nicht auffällt, fällt weg Hinterlassen Sie einen Kommentar

Du wirst als Experte in deiner Branche, als Verkäufer in deinem Verkaufsgebiet nur auffallen, wenn du die Nummer eins bist. Dein Motto ist: Ich bin die kleinste Nummer – die Nummer eins. Willst du Erfolg haben, machst du dir einen Namen in der Branche, in der du unterwegs bist. Achtung, steile These: Du bist weniger für deine fachliche Qualifikation bekannt als für deinen Namen. Der Ruf, der dir vorauseilt, entscheidet – nicht, dass du zur Fraktion »Fachidiot-schlägt-Kunde-tot« gehörst.

Kunden wollen Verkäufermarken

Produktmerkmale-Aufzähler, Detailpedanten, Marathonberater mit ausgeprägtem Hang zum Info-Overkill, Abschlussvermeider, Labertaschen, die ihren Kunden nicht zuhören, sondern diese zuquatschen – ihr alle glaubt, euch als Experten bei euren Kunden beliebt zu machen. Aber eure Fachkompetenz ist nicht das, was eure Kunden brauchen. Kunden wollen Verkäufermarken, die Authentizität, Glaubwürdigkeit und Begeisterung transportieren.

Deine stärkste Marke ist dein Eigenname

Und was ist die persönlichste, authentischste Marke? Deine stärkste Marke ist dein Eigenname! »Mein Name ist Martin Limbeck, der Martin Limbeck.« Wenn Sie sich so vorstellen – ob am Telefon oder persönlich –, geben Sie Ihrem Gesprächspartner die Chance, Ihren Namen zweimal zu hören. Und Sie verschaffen sich einen zusätzlichen Sympathiebonus, weil er auch Ihren Vornamen kennt. Persönlicher geht’s kaum. Das macht Eindruck.

Positionieren Sie sich als Experte

Woran sollen Menschen spontan denken, wenn Sie Ihren Namen hören? Positionieren Sie sich als Experte für das, was Ihnen liegt. Also nicht als personifizierte Bedienungsanleitung, als Produktzettelverteiler und  Folienfetischist, sondern als Experte, der den individuellen Mehrwert, Benefit, Nutzen seines Angebots glaubwürdig und mit Begeisterung vermittelt. Damit werden Sie zur Marke. Spezialisieren Sie sich auf dem Gebiet, in dem Sie richtig gut sind, und legen Sie sich einen klar definierten Kundenkreis zurecht.

Ihre Kunden und Kollegen werden Sie weiterempfehlen, wenn Sie auffallen und klar kommunizieren, wofür Sie stehen. Nutzen Sie den Drang Ihrer begeisterten Kunden, mit guten Kontakten anzugeben. Motto: »Ich hab da einen Klasse-Verkäufer an der Hand, der ist eine echte Marke!« Betreiben Sie Mund-zu-Mund-Propaganda. Denn Sie wissen ja: Es gibt kein günstigeres und effektiveres Marketing als das Empfehlungsmarketing.

Aktiv Kontakte knüpfen

Knüpfen Sie aktiv Kontakte, indem Sie zum Beispiel Mitglied in Verbänden und Vereinen Ihres Fachgebiets werden. Schauen Sie auch regelmäßig auf Ihre Social-Media-Plattformen wie XING, Facebook und Twitter. Das ist Öffentlichkeitsarbeit: Je mehr Menschen von Ihrer Arbeit erfahren, desto mehr Publicity bekommen Sie. Das gilt noch mehr, wenn Sie sich in sozialen Initiativen engagieren.

Tun Sie Gutes, dann sprechen Sie darüber

Sie tun Gutes? Dann sprechen Sie doch darüber! Und wer hat auf lange Sicht nun mehr Erfolg? Ein mittelmäßiger Verkäufer, der eine starke Marke mit Strahlkraft besitzt? Oder ein starker Verkäufer mit einer durchschnittlichen Marke? Die Antwort dürfte klar sein. Aber auch das kann getoppt werden: starker Verkäufer mit starker Marke. Das ist eine unschlagbare Kombination. Also: Werden Sie der beste Verkäufer, machen Sie sich zur unverwechselbaren Marke und Sie werden auffallen!

Über Martin Limbeck

Martin Limbeck zählt zu den Spitzenverkaufstrainern und gilt als der Verkaufs-Experte im deutschsprachigen Raum. Er ist „Trainer des Jahres“ 2008 und 2011 und wurde zwei Mal mit dem Conga Award ausgezeichnet (2009 und 2010). Martin Limbeck erhielt 2012 den Preis als “International Speaker Of The Year 2012” und zudem wurde er zum „TOP SPEAKER Of The Year 2014“ ausgezeichnet. Hier geht es zur Webseite von Martin Limbeck.

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