Social Selling: Digitale Wege nutzen, um den Umsatz zu steigern Hinterlassen Sie einen Kommentar

Wenn sich das Verbraucherverhalten ändert, müssen Unternehmen folgen. Dasselbe gilt für Unternehmen und Vertriebsmitarbeiter: Da sich das Einkaufsverhalten der Kunden aufgrund der technologischen Entwicklung ändert, hat dies auch die Art und Weise, wie Unternehmen ihre Kunden akquirieren verändert.

Im Zeitalter des digitalen Marketings und der technologischen Entwicklung wird dieses neue Vertriebsmodell zunehmend als Social Selling bezeichnet. Um herauszufinden, woraus dieser Ansatz besteht, schauen wir uns das traditionelle Vertriebsmodell an und wie die digitalen Marketingkanäle zu einem Wachstum des Social-Selling-Ansatzes geführt haben.

Altes vs neues Sales Modell

Der traditionelle Verkaufsansatz umfasste drei Hauptaspekte:

Kalte Akquise

Unternehmen mussten sich an Kunden wenden, um neue Geschäfte zu sichern. Kalte Akquise war von großer Bedeutung, um eine Reihe von Verkaufsanfragen sicherzustellen. Darüber hinaus war Massenwerbung nicht in der Lage, auf individuelle Interessenten abgestimmt zu werden. Die Verbraucher hatten keine digitalen Möglichkeiten, um über ein Produkt oder die Organisation zu recherchieren. Um dies zu kompensieren, haben die Unternehmen ihr Angebot eher an die Kunden weitergegeben als sie einzubeziehen.

Sales Demos & Meetings

In Verbindung mit der Kaltakquise mussten die Unternehmen ihr Angebot über die verschiedenen Möglichkeiten pushen. Dazu gehörten Verkaufsdemos für bestimmte Unternehmen, die greifbare Produkte produzierten, und zahlreiche Treffen zwischen Vertriebsmitarbeitern und Kunden.

Leads qualifizieren

Da der traditionelle Verkauf und die Werbung nicht im Mittelpunkt standen, wurde Wert daraufgelegt, die generierten Leads zu sortieren. Qualifizierte Leads, also Kunden mit hoher Konvertierungswahrscheinlichkeit, mussten überwacht werden, um den Verkauf zu gewährleisten. Traditioneller Verkauf ist ein zeitaufwändiger Prozess und ohne das Durchsuchen von potenziellen Kunden wäre der Vertriebsmitarbeiter nicht in der Lage, alle potenziellen Kunden zu erreichen.

Als der digitale Wandel im letzten Jahrzehnt angefangen hat, das Kundenverhalten zu ändern und in die online Welt zu bringen, haben Unternehmen begonnen, ihren Verkaufsansatz an die veränderten Einkaufsprozesse der Verbraucher anzupassen.

Dieser neue Verkaufsansatz, der digitale Kanäle einschließt, wird als Social Selling bezeichnet. Dies beinhaltet wiederum drei Hauptaspekte.

Soziale Netzwerke

Bei diesem Ansatz erfolgt der Verkauf über Online-Netzwerke. Das können Social-Media-Plattformen sein, aber auch andere Online-Kanäle, in denen Unternehmen Beziehungen zu einzelnen Kunden aufbauen können. Dieser Ansatz ermöglicht es den Unternehmen, sich mit Interessenten eins zu eins zu beschäftigen, um ihre Verkaufspräferenzen positiv zu beeinflussen und den Umsatz zu steigern.

Interaktion

Das Hauptziel der Nutzung sozialer Netzwerke ist die gezielte Auseinandersetzung mit Interessenten. Die Nutzung dieser Kanäle ist eine der wichtigsten Möglichkeiten, um mit Kunden in Kontakt zu treten, die für Ihr Unternehmen die qualifiziertesten Leads sind. Engagement besteht aus dem Teilen von relevanten Inhalten und der direkten Interaktion mit den potentiellen Kunden.

Weiterbilden

Inhalte und Interaktionen, die Unternehmen online verwenden, sollten nicht nur relevant sein, sondern auch Mehrwert bieten. Unternehmen können nun Interessenten über ihr Produktangebot informieren, sodass die Kunden die Qualität und den Nutzen des Kaufs verstehen. Bildungsinhalte tragen auch dazu bei, vertrauensvolle Beziehungen zu Kunden aufzubauen.

LinkedIn hat einige wichtige Nachforschungen zum Social Selling-Ansatz angestellt und konnte mit beeindruckenden Zahlen seine Wirksamkeit unter Beweis stellen:

Social Selling Nutzer haben 45% mehr Verkaufschancen als traditionelle Vertriebsmitarbeiter.
Social Selling Nutzer haben eine um 51% höhere Wahrscheinlichkeit, ihre Verkaufsziele zu erreichen.
78% der Social Selling Nutzer übertreffen ihre Kollegen, die keine sozialen Netzwerke für den Verkauf nutzen.

Untersuchungen zeigen, dass Social Selling besser funktioniert als traditionelles Selling. Dies bedeutet jedoch nicht, dass Social Selling für jedes Unternehmen richtig ist. Einige Unternehmen nutzen sowohl traditionelle als auch moderne Ansätze und sind dadurch erfolgreicher. Sicher ist, dass alle Organisationen digitale Kanäle nutzen können, um die Effektivität ihres Verkaufsansatzes zu steigern. Unabhängig davon, ob es sich bei ihrem Ansatz um soziale Netzwerke handelt oder nicht, bietet Digital allen Unternehmen die Möglichkeit, den Umsatz zu steigern.

Akquise König Posting

Über Martin Limbeck

Martin Limbeck zählt zu den Spitzenverkaufstrainern und gilt als der Verkaufs-Experte im deutschsprachigen Raum. Er ist „Trainer des Jahres“ 2008 und 2011 und wurde zwei Mal mit dem Conga Award ausgezeichnet (2009 und 2010). Martin Limbeck erhielt 2012 den Preis als “International Speaker Of The Year 2012” und zudem wurde er zum „TOP SPEAKER Of The Year 2014“ ausgezeichnet. Hier geht es zur Webseite von Martin Limbeck.

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