Führungsstil: Der Spagat zwischen Freund und Autorität Hinterlassen Sie einen Kommentar

Es gibt so viele Führungsstile, sodass leicht der Überblick verloren werden kann. Doch welche Zutaten gehören zu einem richtigen und vor allem funktionierenden Führungsstil?

Autoritärer Führungsstil

Sicherlich ist eine Zutat Autorität. Ohne Autorität ist keine Führung möglich. Soviel steht fest. Diese Autorität kann auf unterschiedlichem Fundament stehen. Sie kann auf der hierarchischen Funktion, der fachlichen Kompetenz oder der Persönlichkeit basieren.

Beziehung zu Angestellten

Auch die Art und Weise der Kommunikation zwischen Führungskraft und Mitarbeiter ist eine wesentliche Zutat. Und genau hier liegt die Problematik. In der Kommunikationstheorie wird dies vereinfacht als Sender-Empfänger-Modell beschrieben.

Vom Grundsatz her soll eine Führungskraft überzeugend kommunizieren. Doch die daraus resultierende Botschaft kann von dem einem Mitarbeiter als bevormundend empfunden werden und von einem anderen als freundschaftlicher Ratschlag.

Der Spagat sieht also so aus: Eine Führungskraft soll sich autoritär verhalten, ohne autoritär zu sein. Sie soll gleichzeitig nicht Everybody´s Darling sein.

Wie soll das bitte funktionieren?

In der Schule haben wir bei den Lehrern am meisten gelernt, die eine gewisse Distanz und Strenge bei viel Verständnis für die individuellen Belange der Schüler hatten.  Der Grund dafür war das klare Rollenverhältnis zwischen Lehrer und Schüler. Dieses klare Rollenverständnis ist auch im Berufsleben wichtig.

Für den richtigen Führungsstil sind daher nachfolgende Punkte zu beachten:

  1. Es gilt Spielregeln im Team festzulegen, die jedem Teammitglied, insbesondere der Führungskraft, eine klar definierte Rolle zuweisen. Nur dann kann eine Akzeptanz der Position der Führungskraft durch die Teammitglieder stattfinden. Wenn die Führungskraft vom definierten Bild abweicht, schwächt sie ihre Position und damit auch die Akzeptanz ihrer Funktion.
  2. Die Zuordnung von Aufgaben, Funktionen und Verantwortlichkeiten müssen messerscharf im Team definiert sein. Die Grenzen dürfen fließend sein. Aber jeder muss wissen, für welche Aufgabe er am Ende die Verantwortung hat. Die Umsetzung dieser Verantwortung muss von der Führungskraft dauerhaft kontrolliert und aufrechterhalten werden.
  3. Wenn sich ein Team entwickeln soll, benötigen die Mitglieder Freiräume. Diese Freiräume müssen von der Führungskraft geschaffen werden. Im Notfall aber auch begrenzt werden. Agiles Verhalten der Mitarbeiter ist erwünscht, aber nicht auf Kosten der Autorität der Führungskraft.
  4. Nur wenn eine Führungskraft die Erwartungshaltung an jedes Teammitglied individuell kommuniziert hat, kann diese ihre Aufgaben zur Zufriedenheit der Führungskraft wirklich umsetzen und ihren Beitrag zur Erfüllung von Teamvorgaben leisten.

Beste Grüße – mit Motivation, die bleibt

Rolf Bielinski

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Über Rolf Bielinski

Bei Rolf Bielinski profitieren Sie von seiner über 20-jährigen Berufspraxis als Verkäufer und Manager in der Dienstleistungs- und Investitionsgüterindustrie. Besonders seine fundierten Praxiserfahrungen beim Auf- und Ausbau von Verkaufsstrukturen werden von seinen Kunden sehr geschätzt. Heute vermittelt er seine Erfahrung beim Martin Limbeck Training Group. Hier geht es zum Trainerprofil von Rolf Bielinski.

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