Gewinnen mit Feedback – führen und coachen Hinterlassen Sie einen Kommentar

Dass Feedback ein gutes und wichtiges Führungs- und Kommunikationsinstrument ist, muss nicht bewiesen werden… Es ist so! Feedback muss jedoch ernst genommen und immer wieder gut vorbereitet werden, denn genau dann liegen die Vorteile auf der Hand. Regelmäßig angewendet wird zwar Zeit investiert, jedoch stellt Feedback sicher, dass im Arbeitsalltag weniger Unklarheiten bestehen, wodurch sich wiederum im Laufe der Zeit wiederum der Führungsaufwand erheblich reduziert.

Viele Untersuchungen zeigen, dass regelmäßige Feedbackgespräche viele Faktoren positiv beeinflussen, das Zusammenarbeiten schärfen und auch verbessern. Damit meine ich nicht nur die Beziehung zwischen Führungskraft und Mitarbeitern, sondern auch die eigene Leistung und die Zusammenarbeit im und als Team. Die Ziele werden klarer, der Informationsfluss und das Qualitätsdenken optimiert – kurz: Eigenständiges, zielorientiertes Arbeiten wird genauso gesteigert wie die Identifikation mit der Arbeit und den Zielen. Dass die Eigenmotivation und das Engagement für das eigene Unternehmen automatisch mitwächst, brauche ich nicht zu erwähnen, oder?

Doch warum wird Feedback falsch, nicht oder viel zu wenig genutzt? „Ich mache das doch“ höre ich häufig. Gemeint ist dann vielfach das zu jedem Jahreswechsel gängige Jahreszielgespräch, auf das viele Führungskräfte genauso wenig Lust haben, wie ihre Mitarbeiter. Diese Gespräche werden nicht engagiert vorbereitet, da jeder weiß, dass Widerrede, Meinungen und Diskussionen weder erwünscht sind noch zu Veränderungen führen werden. Auch bei Sätzen wie „Meine Tür steht immer offen. Wenn mein Mitarbeiter etwas will, dann kann er ja kommen“ lassen bei mir die Alarmglocken läuten. Das ist weder Führung, noch Coaching, noch aktives Fordern und Fördern!

Menschen kommen zu Unternehmen, aber sie verlassen Vorgesetzte! Muss es so sein oder soll das so bleiben? Die Kommunikation zwischen Menschen ist wichtig, notwendig und kann erheblichen Nutzen bringen – für jedes Unternehmen. In unserer Zeit, in der Mitarbeiterfindung und –bindung immer schwerer wird, ist es wichtig, dass Führungskräfte führen und nicht nur vorgesetzt werden. Führungskräfte müssen begleiten, coachen und kommunizieren, und immer wieder fordern und fördern. Es ist die Pflicht und der Job jeder einzelnen Führungskraft das Unternehmen so attraktiv wie nur möglich zu machen und dass Mitarbeiter so gut wie nur möglich eingesetzt und geführt werden. Top-Führungskräfte wissen, wie sie ihre Mitarbeiter zu coachen haben.

Das Gute ist, coachen ist erlernbar, wie verkaufen! Es gilt das richtige Handwerkszeug zu kennen und auch einzusetzen. Die Führungskraft als Coach kennt die Ressourcen ihrer Mitarbeiter. Sie begleitet und bietet ihnen Hilfe zur Selbsthilfe an. Sie wird die individuellen Fähigkeiten der Mitarbeiter mobilisieren, damit diese die vereinbarten Ziele eigenverantwortlich erreichen. Und genau hier trennt sich die Spreu vom Weizen: Es setzt personale Kompetenzen, kommunikative Fähigkeiten und ein entsprechendes methodisches Know-how voraus. Haben Sie dieses?

Weitere Informationen und Tipps zum Thema Führung findet ihr unter www.ml-trainings.de, in unserer Martin Limbeck Online Academy oder im Buch „Das neue Hardselling®-Verkaufen heißt verkaufen“ von Martin Limbeck.

Eine maximal erfolgreiche Abschluss-Woche

Ihr

Walter Rößling

 

Über Walter Rößling

Bei Walter Rößling profitieren Sie von seiner 24-jährigen Berufspraxis als Verkäufer und Manager. Besonders seine fundierten Praxiserfahrungen beim Auf- und Ausbau von Verkaufsstrukturen in europäischen Ländern werden von seinen Kunden sehr geschätzt. Heute vermittelt er seine Erfahrung bei der Limbeck Training Group. Hier geht es zum Trainerprofil von Walter Rößling.

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