Kaltakquise wird zur Gewohnheit wenn … 1 Kommentar

Jeder von uns kennt ihn und hat ihn – den „inneren Schweinehund“. Und das ist auch gut so! Denn ohne ihn wäre das Leben definitiv viel stressiger und wir würden an vielen alltäglichen Routinen wohl scheitern. Dieser „innere Schweinehund“ ist unser mentaler Energiesparmechanismus und nimmt uns im Alltag viel Arbeit ab, da er unsere Gewohnheiten wie ein Autopilot steuert.

Das ist insbesondere dann von Nutzen, wenn wir Veränderungen in unserem Leben anstreben. Hirnforscher gehen davon aus, dass 90 % unserer Entscheidungen unbewusst getroffen werden. Routinetätigkeiten, Denkmuster, Tagesabläufe und alltägliche Handgriffe, die immer nach dem gleichen Muster ablaufen, sind automatisierte Programme, die in unserem Unterbewusstsein gespeichert sind und von dort abgerufen werden, um das Bewusstsein zu entlasten. Ein gutes Beispiel ist das Autofahren: Selbst anspruchsvolle Diskussionen mit dem Beifahrer sind möglich, ohne dabei bewusst über jeden Schalt- oder Bremsvorgang nachdenken zu müssen.

Weniger als 10 % unserer Handlungen und Entscheidungen werden vom Bewusstsein getroffen! Interessant ist dabei auch, dass das Unterbewusstsein nur 20 % des Energiebedarfs beansprucht – das Bewusstsein benötigt 80 %! Denken und bewusstes Entscheiden strengen also sehr an. Gewohnheiten jedoch bedeuten Bequemlichkeit und Sicherheit und genau deshalb werden diese auch nur ungern verlassen. Wie soll jedoch ein Verlassen funktionieren?

Unser Gehirn bleibt ein Leben lang lernfähig und auch formbar. Es ist jederzeit bereit, alte Pfade zu verlassen, um neue oder andere Wege zu gehen! Es liegt an uns, unser Gehirn zu fordern und zu fördern, indem wir aus dem Diktat vieler Gewohnheiten ausbrechen. Veränderung bedeutet durch systematisches und regelmäßiges Wiederholen einen neuen Vorsatz, wie zum Beispiel Kaltakquisition, dauerhaft im Unterbewusstsein zu verankern. So wird es zur Gewohnheit und dadurch zur „Normalität“.

Jede Veränderung beginnt im Kopf und basiert auf einer Einstellungsänderung und einem planvollen Vorgehen unseres Verstandes. Unser Verstand und unser Intellekt haben allerdings nur wenig Einfluss auf unser Verhalten. Viel entscheidender für unsere Motivation sind unsere Gefühle! Daher ist es wichtig, dass sich jeder realistische Ziele setzt, deren Erreichung zwar anstrengt, aber deren Erreichen eine positive emotionale Verstärkung bringt.

Es sind tausende Wiederholungen notwendig, um etwas wie Kaltakquisition zur Gewohnheit werden zu lassen. Haben Sie Geduld mit Ihrem „inneren Schweinehund“ und gönnen Sie ihm etwas Zeit! Es lohnt sich. Spätestens wenn die tägliche Kaltakquisition in Fleisch und Blut übergegangen ist und somit zur Gewohnheit wird!

Weitere Informationen und Tipps zum Thema Einstellung, Motivation, Kaltakquisition und Ziele setzen finden Sie unter www.ml-trainings.de oder im Buch von Martin Limbeck: DAS NEUE HARDSELLING® – Verkaufen heißt verkaufen und seit kurzem auch in unserer Online-Academy: www.limbeck-academy.com.

Auf Ihre Fragen, Anregungen und Antworten freue ich mich und wünsche allen eine erfolgreiche Woche – mit Motivation, die bleibt.

Ihr Trainer

Walter Rößling

Über Walter Rößling

Bei Walter Rößling profitieren Sie von seiner 24-jährigen Berufspraxis als Verkäufer und Manager. Besonders seine fundierten Praxiserfahrungen beim Auf- und Ausbau von Verkaufsstrukturen in europäischen Ländern werden von seinen Kunden sehr geschätzt. Heute vermittelt er seine Erfahrung bei der Limbeck Training Group. Hier geht es zum Trainerprofil von Walter Rößling.

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