Emotionale Intelligenz im Verkauf Hinterlassen Sie einen Kommentar

„Nichts ist so beständig wie der Wandel“. Dieses Zitat von Heraklit von Ephesus wird seit Jahrtausenden gerne genommen, wenn es um Veränderungen geht. Wissen von früher wird ergänzt oder auch total verändert. So wurde früher grundsätzlich nach Schulnoten eingestellt, „bewertet“ und auch Intelligenz eingeschätzt! Diese Zeiten sind mittlerweile längst vorbei, denn beruflicher Erfolg korreliert nicht sehr hoch mit Schulnoten und der Höhe der Intelligenz (IQ). Heute weiß man, dass Intelligenz, Bildung und Fachwissen allein nicht mehr ausreichen – wir müssen wesentlich mehr mitbringen, um dauerhaft erfolgreich zu sein. Auch im Verkauf hängt es in hohem Maße von den emotionalen Kompetenzen des Verkäufers ab, ob erfolgreich abgeschlossen wird oder nicht!

Was sind emotionale Kompetenzen? Einfach ausgedrückt kann gesagt werden, dass sich unter der Emotionalen Intelligenz (EQ) das Können verstanden wird, sich in der vielschichtigen Welt zurechtzufinden und den „gesunden Menschenverstand“ zu benutzen. Wie geschickt gehen wir mit uns selbst und unserem Gegenüber um? Die Emotionale Intelligenz ist es, die heute den Unterschied macht. Sie ist ein Schlüssel zum Erfolg! Und das nicht erst nach dem Verkaufsgespräch. Das Verkaufsgespräch selbst ist doch ein hochsoziales Ereignis, ein „People Business“ oder anders ausgedrückt, es ist ein Geschäft zwischen Menschen und damit spielt die EQ eine herausragende Rolle!

Um Missverständnisse auszuräumen: Intelligenz, Bildung und Fachwissen sind gut und notwendig – den feinen Unterschied zwischen Verkäufern macht jedoch die Emotionale Intelligenz aus. Kennen Sie die Rhetorik-Regel: „Mit allem, was du sagst oder nicht sagst, willst du bei anderen etwas erreichen; bewusst oder unbewusst?“ Und genau hier ergänzen sich Emotionale Intelligenz, Fachwissen und Intelligenz ideal! Selbst derjenige, der über das gesamte Repertoire an Verkaufs- oder Führungstechniken verfügt, muss instinktiv wissen, wann welche die richtige ist.

Eine gute Nachricht ist, Emotionale Intelligenz ist erlernbar! Wie das geht? Nichts Neues: Jeder gute Verkäufer weiß, wie wichtig Einstellung, Motivation, Üben, Üben, Üben und Feedback ist. Und um EQ zu lernen, wird genau das auch gebraucht. Nur, das noch mehr geübt werden muss!

Wie viel EQ ist bereits vorhanden? Hier die zweite gute Nachricht: Die persönliche Emotionale Intelligenz ist messbar! Die eigene Fähigkeit, Emotionen wahrzunehmen, zu verstehen und gezielt anzuwenden, um eine bessere Interaktion zu erreichen und letztendlich die Produktivität zu steigern, kann analysiert werden. Diese Analyse gibt tiefe Einblicke in eigene intrapersonale und interpersonale Emotionale Intelligenz.

Mein Tipp:

  • Setzen Sie noch intensiver mit sich selbst auseinander
  • Machen Sie Ihre persönliche Bestandsaufnahme des EQ und beantworten Sie die folgenden Fragen:
    • Wer möchten Sie sein?
    • Wer sind Sie?
    • Wie bauen Sie Ihre Stärken aus?
    • Wie verringern Sie Ihre Schwächen?
    • Üben Sie neue Verhaltensweisen und Gedanken
    • Entwickeln Sie Beziehungen, die Veränderungen fördern

Auf Ihre Fragen, Anregungen und Antworten freue ich mich und wünsche allen einen guten Start in die Woche mit viel Erfolg und – mit Motivation, die bleibt.

Ihr Trainer

Walter Rößling

Über Walter Rößling

Bei Walter Rößling profitieren Sie von seiner 24-jährigen Berufspraxis als Verkäufer und Manager. Besonders seine fundierten Praxiserfahrungen beim Auf- und Ausbau von Verkaufsstrukturen in europäischen Ländern werden von seinen Kunden sehr geschätzt. Heute vermittelt er seine Erfahrung bei der Limbeck Training Group. Hier geht es zum Trainerprofil von Walter Rößling.

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