Was an Weihnachten stört! Hinterlassen Sie einen Kommentar

Stimmt – Weihnachten ist herrlich. Ich liebe Weihnachten. Die Lieben zu beschenken und die leuchtenden Kinderaugen unter dem Tannenbaum sind etwas ganz, ganz  wunderbares.

Doch was stört an Weihnachten? Es sind die vielen unmotivierten Verkäufer! Damit meine ich nicht Karstadt und Co. Hier habe ich häufig gute Erfahrungen mit Verkäufern gemacht. Ich meine die Hersteller von imageträchtigen Luxusgütern. Hier ist häufig das Marketing gut, die Positionierung der Marke hervorragend, der Service und der Verkauf ein Albtraum!  Meine Erwartungshaltung als Kunde ist ganz einfach: Je mehr Geld ich für ein Produkt ausgebe, umso besser müssen der Service und der Verkaufsprozess organisiert sein. Gut aussehen alleine reicht einfach nicht!

Und genau das ist der Grund, warum ich seit vielen Jahren meine Geschenke über das Internet bestelle. Es ist einfach und bequem, wenn der E-Businessprozess gut realisiert ist. Amazon und viele andere Anbieter machen hier einen wirklich guten Job. Pünktlich und ohne Schwierigkeiten mit der Zahlungsabwicklung werden die ausgewählten Geschenke geliefert. Bei drei Luxusanbietern habe ich dieses Jahr schlimmste Erfahrungen gemacht. Beim Kauf auf der Internetseite der Hersteller, war es mir einfach nicht möglich die Bestellung abzuschließen. Ungeduldig und leicht entnervt habe ich die jeweilige Hotline der Hersteller angerufen. Meine Erfahrungen mit den Dreien: inkompetent, unfreundlich und mehr als schlechter Service bei der Hotline.

Normalerweise hätte ich nun vom Kauf Abstand genommen. Doch ein Wunschzettel ist ein Wunschzettel und Wünsche dürfen an Weihnachten erfüllt werden. Also habe ich die jeweiligen Verkaufsräume der Hersteller aufgesucht. Auf Grund des hohen Kundenandrangs in der Weihnachtszeit haben alle Drei auf Aushilfen im Verkauf gesetzt. Stimmt, es ist gut wenn der Verkäufer chinesisch, russisch und englisch spricht. Nur sollte er sich auch um seine Kunden kümmern. Nach gefühlten 20 Minuten hat sich der jeweilige Aushilfsverkäufer um mich gekümmert. Das Kümmern hieß erst einmal  „checken“, ob ich mir die jeweiligen Produkte auch leisten kann.  Derart animiert ließ ich mir die Produkte in aller Einzelheit präsentieren und vorführen. Mein Fazit: Es waren Lageristen am Werk und keine kompetenten Berater oder Verkäufer!

Drei unumstößliche Verkaufsgesetze gingen mir sofort durch den Kopf:

§ 1:  Fachkompetenz ist die Grundlage im Verkauf
§ 2:  Eitelkeit hat im Verkauf nichts zu suchen
§ 3:  Kleinigkeiten im Verkauf bedeuten alles

Tipp: Überprüfen Sie einmal Ihren Verkaufsservice. Würden Sie sich als Kunde in Ihrem Unternehmen wohl fühlen. Und wie einfach machen Sie es Ihren Kunden, bei Ihnen zu kaufen?

Über Rolf Bielinski

Bei Rolf Bielinski profitieren Sie von seiner über 20-jährigen Berufspraxis als Verkäufer und Manager in der Dienstleistungs- und Investitionsgüterindustrie. Besonders seine fundierten Praxiserfahrungen beim Auf- und Ausbau von Verkaufsstrukturen werden von seinen Kunden sehr geschätzt. Heute vermittelt er seine Erfahrung beim Martin Limbeck Training Group. Hier geht es zum Trainerprofil von Rolf Bielinski.

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