Eustress oder Disstress, das ist hier die Frage Hinterlassen Sie einen Kommentar

Der richtige Mitarbeiter auf dem richtigen Platz – das ist, was alle Unternehmen wollen. Mitarbeiter sollen langfristig, nachhaltig und erfolgreich tätig sein. Dabei werden die Herausforderungen immer größer, die Erwartungen und Vorgaben jedoch auch. Es wird von Seiten der Unternehmen immer mehr unternommen, Mitarbeiter bei Laune zu halten, den täglichen erlebten Stress in positive Bilder zu bringen. Geldanreize, zusätzliche Gratifikationen, Coaching, Motivationsseminare zählen hier als Beispiel dazu.

Und das funktioniert, wenn auch nur nicht ewig. Manchen beflügeln solche Anreize Tage, Wochen, Monate, manchmal auch Jahre, doch irgendwann ist der Zeitpunkt gekommen, ab dem die Leistungsfreude und die Leistungsstärkesinken. Spätestens dann, wenn der positive Eustress dauerhaft in negativen Disstress umschlägt, ist es nicht mehr gut. Dann wird es gefährlich, für beide Seiten!

Der „Stressreport Deutschland“ verdeutlicht sehr intensiv, dass Stress und Burnout zunehmend mehr zu Problemen in Unternehmen werden. Prinzipiell müssen mehrere Faktorenstränge betrachtet werden, die im Berufsleben negativen Stress bis hin zu gesundheitlichen Auswirkungen verursachen können. Leider ist gerade im Vertrieb Stressprävention immer noch ein Tabuthema. Und gerade im Vertrieb powern sich Mitarbeiter extrem aus, aber nutzen zu wenig Ressourcen zur eigenen Erholung. Die Folge: Unzufriedenheit, Kündigung bis hin zum Burnout.

Es gehört übrigens zu den Irrtümern von Führung, dass es immer nur die zeitliche Überbelastung ist, die zu Stress und damit zu hohen Kranken- und Fehlzeiten führt. Entscheidend sind vielmehr die gegebenen oder fehlenden Kontroll- und Einflussmöglichkeiten bezüglich der eigenen Tätigkeit und die soziale Unterstützung von Führungskraft und Kollegen. Das heißt:

Wer selbstbestimmt arbeiten kann und dabei Unterstützung erfährt, kommt mit hohen Belastungen oft besser zurecht.

Um Tätigkeiten positiv zu bewerten, benötigen Menschen ein gewisses Ausmaß an Autonomie, Entscheidungen selbst fällen zu können. Dann können und dürfen sie sich als bedeutsam und wichtig erleben. Emotional stabile Führungskräfte und Mitarbeiter, die ihren Stress im Griff haben, sind meistens dazu fähig.

Auch der Gesetzgeber hat darauf reagiert. Das Arbeitsschutzgesetz verpflichtet jeden Arbeitgeber zu einer Gefährdungsbeurteilung. Diese Pflicht zur Gefährdungsbeurteilung ist in jüngster Zeit angesichts der zunehmenden Aufmerksamkeit für psychische Erkrankungen und Probleme bei der Alltags- und Stressbewältigung stärker in den Mittelpunkt des Interesses gerückt. Vor diesem Hintergrund wurde verabschiedet, dass auch psychische Belastungsfaktoren bei der Arbeit im Rahmen der Gefährdungsbeurteilung zu erfassen sind.

Hierbei helfen arbeitspsychologische Diagnostikverfahren, um individuelle Stressmuster zu erkennen und Stressverstärker sowie Bewältigungsfaktoren im Stressgeschehen zu identifizieren. Es werden berufsrelevante Stressquellen erhoben, deren kurz- und langfristigen Auswirkungen, innere Stressverstärker, Sinnhaftigkeit, Motivation und Engagement sowie Ressourcen und Resilienzfaktoren, die individuell dem Stressgeschehen entgegengehalten werden können. Persönliche Handlungsfelder können gezielt abgebildet und mit praktischen Interventionen, Trainings-, Verhaltens- und Coachinghinweisen angegangen werden. So können potenzielle Tendenzen Richtung Stress und Burnout präventiv und frühzeitig behandelt und gestoppt werden.

Die Folge: Der richtige Mitarbeiter ist beim richtigen Unternehmen und hat den richtigen Arbeitsplatz – und das langfristig und nachhaltig erfolgreich!

Solche Diagnostiktools und individuelle Coachings

  • verbessern das Betriebsklima
  • erhöhen die Produktivität
  • fördern das individuelle Wohlbefinden
  • senken Fluktuation und Fehltage

und sind somit ein Gewinn für jeden Einzelnen und das Unternehmen!

Weitere Informationen, Unterstützung und Tipps zum heutigen Thema erhältst du von uns oder unter www.ml-trainings.de.

Eine stressfreie Woche mit maximalen Erfolgen
Euer Trainer
Walter Rößling

Über Walter Rößling

Bei Walter Rößling profitieren Sie von seiner 24-jährigen Berufspraxis als Verkäufer und Manager. Besonders seine fundierten Praxiserfahrungen beim Auf- und Ausbau von Verkaufsstrukturen in europäischen Ländern werden von seinen Kunden sehr geschätzt. Heute vermittelt er seine Erfahrung bei der Limbeck Training Group. Hier geht es zum Trainerprofil von Walter Rößling.

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